Stoßwellentherapie
Nicht immer werden Schmerzen des Bewegungsapparates durch Gelenkverschleiß oder Bandscheibenschäden hervorgerufen. Häufig sind es Bewegungsmangel und Überlastung einzelner Muskelgruppen durch einseitige Bewegungsabläufe bei der Arbeit oder beim Sport, die Schmerzen in der Muskulatur verursachen.

Schmerzauslöser sind hierbei sogenannte Triggerpunkte, dauerhaft verkürzte und verdickte Fasergebiete innerhalb eines Muskels. Es entstehen Verspannungen und Verhärtungen, die als druckempfindliche Stränge und Knoten tastbar sind und Schmerzen an den gleichen, oder auch ganz entfernten Körperstellen auslösen können. Durch gezieltes Ertasten können Triggerpunkte aufgespürt und durch Druck ausgeschaltet werden.

Weitgehend schmerzlos und nebenwirkungsfrei ist die Anwendung von Stoßwellen: hochenergetische Druckwellen lösen den Triggerpunkt auf und schalten ihn aus. Bereits direkt nach der Behandlung zeigt sich der Erfolg in einer besseren Beweglichkeit des betroffenen Körperteils und deutlicher Schmerzreduktion. Dieses Verfahren wird erfolgreich auch zum Zertrümmern von Kalkdepots an der Schulter und zur lokalen Gewebebehandlung bei chronischen Sehnenansatzreizungen am Ellbogen, an der Fußsohle und Achillessehne, am Knie- und Hüftgelenk eingesetzt.

Anwendungsgebiete der Stoßwellentherapie:

  • Myofasziale Schmerzsyndrome an allen Körperpartien Triggerpunktbehandlung)
  • Kalkschulter
  • Achillessehnenansatzreizung
  • Fersensporn
  • Akute Muskelzerrungen
  • Tennis-Ellbogen (Epicondylitis humeri radialis)